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Dakryozystitis
Ist eine häufig vorkommende Entzündung der Tränendrüsen; meist sehr druckschmerzhaft und einseitig. Ursachen: bakterielle Infektionen (oft Pneumokokken und/oder Staphylokokken) oder Infektionskrankheiten (Mumps, Masern, Scharlach, Grippe).

Descemet-Membran
Heißt eine Schicht der Hornhaut, welche die vordere Augenkammer stabilisiert.

Diabetische Retinopathie
Ist eine Netzhauterkrankung des Auges, die bei fortgeschrittener Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) auftritt. Durch Gefäßschädigungen und Gefäßverschlüsse in der Netzhaut kommt es dabei zu Sehschärfeverlust, Netzhautschädigungen und – blutungen.

Dioptrien (dpt)
Ist die Maßeinheit für die Brechkraft eines optischen Systems - wie auch das menschliche Auge. Die Gesamtbrechkraft des normalsichtigen Auges beträgt ca. 65 Dioptrien. Abweichungen von der normalen Brechkraft werden mit positiven Dioptrienwerten bei Weitsichtigkeit angegeben (Brennweite des Auges zu lang). Bei Kurzsichtigkeit werden die Dioptrienwerte mit einem Minuszeichen angegeben (Brennweite des Auges zu kurz).

Diplopie
So nennt man das Sehen von Doppelbildern z.B. durch Lähmung der Augenmuskeln.

Direktophtalmoskop
Ist ein häufig angewendetes Instrument zur Augenuntersuchung, das eine Betrachtung der Flüssigkeitskammern des Auges, der Sehnervenscheibe sowie der Blutgefäße der Retina ermöglicht.

Dreistärkengläser (Trifokalgläser)
Sind Brillengläser, die noch ein drittes eingeschliffenes Glas besitzen, so dass man auch im Bereich zwischen Ferne und Leseabstand scharf sehen kann.

Dunkeladaptionsschwäche (Nachtblindheit)
Hierbei kann sich das Auge nur sehr eingeschränkt an geringe Helligkeit anpassen.